Ein schlichter schwarz-weißer QR-Code funktioniert, aber er sieht nicht so aus, als würde er zu dir gehören. Wenn du dein Logo, deine Markenfarben und individuelle Formen hinzufügst, wird aus einem generischen Quadrat etwas, das Menschen wiedererkennen und dem sie genug vertrauen, um es tatsächlich zu scannen – solange du es richtig machst.
Warum ein gebrandeter QR-Code besser funktioniert
Menschen scannen einen QR-Code eher, wenn er bewusst gestaltet und vertrauenswürdig wirkt und nicht wie ein zufälliges, unbrandiertes Quadrat, das irgendwo kopiert wurde. Ein QR-Code in deinen Markenfarben mit deinem Logo in der Mitte signalisiert "das kommt von einem echten Unternehmen" – was heute wichtiger denn je ist, da QR-Code-Betrug immer häufiger vorkommt.
Warum ein Logo den Code nicht zerstört
QR-Codes sind mit Fehlerkorrektur ausgestattet: zusätzliche redundante Daten, die in das Muster eingebaut sind, damit der Code auch dann noch gelesen werden kann, wenn ein Teil davon verschmutzt, zerkratzt oder verdeckt ist. Bei der höchsten Fehlerkorrekturstufe kann ein QR-Code bis zu etwa 30 % seines Musters verlieren und trotzdem korrekt gescannt werden – genau dieser Spielraum erlaubt es dir, ein kleines Logo in der Mitte zu platzieren, ohne etwas zu zerstören.
So fügst du dein Logo in LibreQR zu deinem QR-Code hinzu
- Erstelle deinen QR-Code mit dem kostenlosen Online-Generator und wähle den benötigten Inhaltstyp (URL, WLAN, vCard usw.).
- Öffne den Bereich "Farben" und wähle deine Markenfarben oder einen Farbverlauf für den Vordergrund aus.
- Öffne den Bereich "Stil", um die Formen der Ecken (Eyes) und Module zu ändern – kleine Gestaltungsentscheidungen, die das Muster mehr wie ein Logo und weniger wie einen Barcode wirken lassen.
- Öffne den Bereich "Branding" und lade dein Logo hoch. Halte es einfach: Ein einzelnes Icon oder Zeichen funktioniert deutlich besser als ein detailliertes Bild mit Text.
- Stelle sicher, dass eine hohe Fehlerkorrekturstufe ausgewählt ist, bevor du das Logo hinzufügst – LibreQR erledigt das automatisch, sobald du eines hinzufügst.
- Scanne das Ergebnis testweise mit zwei oder drei verschiedenen Smartphones, bevor du es in größerem Maßstab druckst.
Ein paar praktische Tipps
- Achte auf einen starken Kontrast zwischen dem QR-Muster und dem Hintergrund – hellgrau auf weiß oder zwei ähnliche Farben sind die häufigsten Gründe, warum ein QR-Code nicht gescannt werden kann.
- Ein Logo, das genau die Mitte bedeckt, ist unbedenklich; vermeide es, es so groß zu ziehen, dass es in die Eckmarkierungen ("Eyes") des Codes hineinreicht.
- Vektorformate (SVG) halten deinen gebrandeten QR-Code bei jeder Druckgröße scharf, von der Visitenkarte bis zum Poster.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert mein QR-Code noch mit jeder Logogröße? Halte das Logo moderat – bei hoher Fehlerkorrektur sind etwa bis zu 20-25 % der Codefläche in der Regel unbedenklich, aber teste den Scan immer vor dem Druck.
Welche Farben sollte ich vermeiden? Vermeide kontrastarme Kombinationen wie Gelb auf Weiß oder Hellgrau auf Hellgrau. Dunkle Vordergrundfarben auf hellem Hintergrund lassen sich am zuverlässigsten scannen.